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„Wie ich meine Kunst sehe und warum ich sie mache!“

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Ich male und zeichne seit meiner frühesten Kindheit. , es fiel mir immer oder meistens leicht. Zuerst zeichnete ich Monster, Dinos, Haifische, Wahlfische und anderes abstruses Zeugs was Jungs in dem Alter halt gern so zeichnen. Zu diesem Zeitpunkt war ich 8 oder so. Zu diesem Zeitpunkt war es auch als eine kroatische Haushälterin zu uns kam, die mit bügeln, Zimmer aufräumen, waschen, putzen, usw. meine Mutter im Haushalt unterstützte. Mich hingegen unterstützte sie in meiner frühkindlichen Sexualität mit ihrem großen Hintern, mit dem sie vor mir her wackelte als ich ihr in den Keller folgte zum Wäschemangeln. Sie mangelte und ich guckte ihr auf den Arsch.

Sie schien es an einem Tage zu bemerken , denn als ich ihr wieder in den Keller folgte um ihr Gesellschaft zu leisten, drückte sie gegen jede Erwartung ihr Kreuz durch und veranlasste dadurch ihren prallen Hausfrauenhintern durch die Stelle zwischen Rückenlehne und Stuhl-Fläche zu quellen – er hing quasi über-rund über die äußeren Kanten der Sitzfläche hinweg.

Was für ein hocherotischer Anblick dachte ich mir, verschwand in meinem Zimmer, schnappte mir ein freies Blatt Papier und zeichnete ihn auf – ziemlich krakelig am Anfang, aber später immer besser, immer dicker und fleischiger.
Ich malte und zeichnete immer wenn mir danach war , auch wenn es mir schlecht ging nach einer Tracht Prügel, wegen schlechter Noten, denn in der Schule war ich nie besonders gut oder aufmerksam. Mathe fand ich fürchterlich und allein der Gedanke an Zahlen trieb mir den blanken Schweiß auf die Stirn. Also zeichnete ich auch dort wo der Lehrer es unangebracht fand und kassierte ständig heiße Ohren und lange Kotletten. Meine Mitschüler hingegen schlugen sich auf meine Seite und so tauschten wir Spickblätter gegen Zeichnung, was meinen Notendurchschnitt nicht entschieden verbesserte , aber durchaus meine eher spärliche Beziehungen zu meinen Schulkameraden.

An einem sommerlichen Nachmittag in den Achtzigern, schnappte ich mir meine jüngste Schwester, die mir vor dem Pferdestall Model saß. Ich malte nur ihren Kopf und er gelang mir gut. Verblüfft durch die Ähnlichkeit nahm meine Mutter mich beiseite und nach einer kurzen Unterhaltung schickte sie mich zur Verfeinerung meiner Zeichentechnik und meiner Anatomiekenntnisse zum Aktzeichen an die HBK Saarbrücken.

Es machte mir Spaß dort Akt zu zeichnen, mit den vorwiegend älteren Studenten. Prompt wurde ich ja einige Jahre später auch selbst HBK Student. Nach einigen Auslandsaufenthalten in Brasilien, Kanada, Neuseeland, Schottland und Irland , kehrte ich wieder ins Saarland zurück , wo ich bis heute meinen festen Wohnsitz habe und mit meiner Lebensgefährtin Ulrike Vogelgesang eine eigene kleine Kunstgalerie betreibe – „the white hall Art Gallery!“
Unter dem Pseudonym „Jack Vogelheide“ veranstalte ich heute Ausstellungen mit rein pornographisch gezeichnetem Inhalt.

Die pornografische Zeichnung dient zum einem dem eigenen Spaß an der Sache, zum anderen ist sie ein interessanter Gesellschaftsfilter. Ich verarbeite quasi den Druck und die Geschehnisse der Gesellschaft auf mich, einfach durch den zeichnerischen Akt der pornographischen Zeichnung – es funktioniert . Ich kann nicht sagen, das „alle“ es toll finden aber darum geht es ja auch nicht. Es muss in erster Linie mir selbst gefallen und mit dieser Ansicht gefällt es dem ein oder anderen automatisch auch.

Ich versuche noch immer mit der Kunst, der Portrait-Malerei sowie der konträren pornographischen Zeichnung, wie auch diversen Tierzeichnungen mein Geld zu verdienen – manchmal klappt es ganz gut . Ich beziehe einen Teil meines inneren Gleichgewischtes durch den Verkauf meiner Arbeit & manchmal klappt auch das ganz gut.
Erfahrungsgemäß ist es jedoch äußerst mühselig sein Einkommen durch den reinen Kunstverkauf zu schaffen.
Einen weiteren und durchaus wichtigeren Punkt innerer Erfüllung geschieht einfach durch die Arbeit selbst. Wenn ich schaffe bin ich zufrieden.

Auf einen Bildverkauf kann man sich nicht verlassen und die Leute reden viel wenn der Tag lang ist, versprechen einem das Blaue vom Himmel… meistens nur heiße Luft , was aber bleibt ist die Tatsache das der Schaffensprozess selbst , das wichtigste für mich an der ganzen Kunstsache ist, denn wer schafft, kommt in sein inneres Gleichgewicht und das macht glücklich.

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, , 30. Juni 2016

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